Prinzipientreu

Neulich noch hatte das Objekt der Betrachtungen in diesem Blog lautstark kundgetan, dass es bis zum 20 April 2012 eine Sendepause einlegen wolle, um blablabla einen Kongress blabla…usw. ( leider hab ich den genausen Wortlaut seines Sermons nicht mehr im Kopf – aber irgendwie war das so)

Geglaubt hatte ihm das seinerzeit wohl keiner so richtig, denn die Erfahrungen der Vergangeheit hatten ja schon gezeigt, dass die Morchel sich nicht wirklich an das hält, was sie verspricht.

Und so war es dann auch:

Kurz vor Weihnachten tauchten die ersten Schmierereien mit verbotenen Symbolen in diversen Blogs als Kommentare unter geklauten Namen auf – und seither lässt sich ein tägliches Anschwellen der Spamflut registrieren.

Also nix mit 20. April!

Vermutlich sind in Japan auch Weihnachtsferien und in der schulfreien Zeit hat unser Bürschlein Langeweile… genau wie die knapp 70 Männlein, die sich Heiligabend vorm Schmücken des Weihnachtsbaumes drücken wollten und statt dessen lieber  in Bielefeld im Kreis herum gelaufen sind.

Auch da war es so, dass der Besuch nicht wirklich erwünscht war, was die Bielefelder eindrücklich bewiesen haben – immerhin gab es fast die hundertfache Zahl an Gegendemonstranten in der ganzen Stadt:

Nicht erwünscht sind auch die Besuche von rechten Spinnern in diversen Blogs – und auch die Blogger haben sich inzwischen hinter den Kullissen organisiert.

So gelingt es unserem rechten Würstchen kaum noch, mit seinen Kommentaren durchzudringen. Meisst landet er direkt im Spamfilter oder wird ansonsten ohne grosses Lamento direkt in den Orcus entsorgt. – und das ist gut so.

Blogger haben eben auch Prinzipien und halten sich im Gegensatz zu japanischen Möchtegern-Trolls daran :-)

 

 

 


5 Kommentare on “Prinzipientreu”

  1. Bei einem schlechten Charakter könnte man noch auf Läuterung hoffen – aber bei gar keinem Charakter ist das, fürchte ich, platterdings unmöglich.

  2. bela levi sagt:

    hachja…
    es jaehren sich seine schmierereien und derweil lockt er nichtmal mehr irgendjemanden hinterm waermenden kamin hervor, so langweilt es. da lobe ich mir die wahren rechten kameraden. die braucht auch niemand, die will niemand, aber sich mit ihnen zu beschaeftigen ist wenigstens keine zeitverschwendung, da man gegen sie wirklich position beziehen kann. doch wie man soll man gegen etwas position beziehen, das feige und verlogen in seiner asozialen isolierkammer hockt und sich nicht heraus traut? “gaaaeeehn”

  3. Nachdem ich wieder einen ellenlangen Spamkommentar von dem Würstchen bekommen habe, denke ich, es war nicht alles schlecht.

    • bela levi sagt:

      wie wahr werte claudia, wie wahr.
      und dass das wuerstchen gerade mit soviel koepfchenmasse gesegnet ist, dass er genau das erreicht, was er eigentlich nicht zu erreichen wuenscht. erinnerung. nur eben nicht im wuerstchen sinne.
      das leben ist eben eine der haertesten herausforderungen. und wenn wuerstchen stets daran scheitert, so bleibt ihm nur das – wie nennt es eine freundin immer – “sinnfreies dummbratzengeschwaetz”

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